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Der Katalog |
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Columbus, Cook & Co.
Nautische Instrumente, Seekarten und Reisebeschreibungen aus fünf
Jahrhunderten
Eine Ausstellung der Johannes a Lasco Bibliothek vom 8. August
bis 22 September 2002 / im Auftrag der Stiftung Johannes a Lasco
Bibliothek Große Kirche Emden herausgegeben von Corinna Roeder
Wuppertal : Foedus-Verlag, 2002
Veröffentlichungen der Johannes a Lasco Bibliothek Große
Kirche Emden / herausgegeben von Walter Schulz
Bd. 5
Der Katalog kann zum Preis von € 15.- + Porto bei der Johannes
a Lasco Bibliothek bestellt werden.
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Vorwort |
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Die großen Entdeckungen des 15. und 16. Jahrhunderts, die
Gründung europäischer Kolonien in der Neuen Welt, in Asien,
Australien und Afrika und die wissenschaftlichen Expeditionen zu
den Grenzen der bekannten und bewohnbaren Welt seit der Mitte des
18. Jahrhunderts haben das Weltbild grundlegend verändert.
Berichte und (Auf-)Zeichnungen von Reisenden geben darüber
Auskunft. Das neue Weltbild schlägt sich auch im Kartenbild
der Neuzeit nieder. Die Geschichte der Entdeckungen, der Kolonialzeit
und der Forschungsreisen ist darüber hinaus auch eine Geschichte
der Seefahrt. Ohne die Entwicklung der Schiffstechnik und vor allem
der Navigation wäre die europäische Ex-pansion nach Übersee
nicht möglich gewesen.
Die Ausstellung "Columbus, Cook & Co." unternimmt
es, diesen nautischen Aspekt der Entdeckung, Eroberung und Erforschung
der Erde durch die Europäer hervorzuheben. Reiseberichte, Atlanten,
Segelanweisungen und historische Handbücher für Seeleute
aus den Beständen der Johannes a Lasco Bibliothek, insbesondere
den Sammlungen von Johann Philipp Janssen und Arend W. Lang, bilden
dabei den einen, Seekarten und nautische Instrumente aus Privatbesitz
den anderen Schwerpunkt der Ausstellung.
An erster Stelle geht ein großer Dank an Monika Meyer-Haßfurther,
Ingo Meyer-Haßfurther und Michael Recke. Sie haben nicht allein
wertvolle historische Navigationsinstrumente und Seekarten zur Verfügung
gestellt, sondern mit großem Engagement an Konzeption und
Katalog der Ausstellung mitgewirkt. Herzlich gedankt sei auch Uwe
Roeder für die Mitarbeit am Katalog und Norbert Schultz für
die Fotoarbeiten.
Die Ausstellung wäre nicht zu realisieren gewesen ohne die
großzügige Unterstützung von Sponsoren. Ihnen gilt
unser besonderer Dank: Sparkasse Emden, VGH, Landschaftliche Ostfriesische
Brandkasse und Emder Schlepp-Betrieb GmbH.
Corinna Roeder
Stiftung Johannes a Lasco Bibliothek Große
Kirche Emden, Direktorin der Bibliothek
Leihgeber
Monika und Ingo Meyer-Haßfurther, Brake
Michael Recke, Emden
Museums-Feuerschiff Amrumbank / Deutsche Bucht e.V., Emden
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Michael Remmers, Zetel
Die Leihgeber haben wertvolle Instrumente,
Karten und Bücher zur Verfügung gestellt, ohne die die
Ausstellung nicht zustande gekommen wäre. Die Johannes a Lasco
Bibliothek ist ihnen zu großem Dank verpflichtet.
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A 02 Astrolabium
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Astrolabium. Messing, um 1790 von "Ali
ibn Sadiq Qummi", besser bekannt als "Hajji Ali",
in Persien hergestellt.
Mit dem Astrolabium konnten die Seefahrer astronomische Probleme
ohne sphärische Trigonometrie lösen. Den Entdeckern des
15. Jahrhunderts ermöglichte es die Winkelmessung zur Bestimmung
ihres Breitengrads.
Das hier gezeigte Instrument besteht aus der Mater, einer kreisrunden
Scheibe mit Aufhängung und einer Aussparung auf der Vorderseite
zur Aufnahme der Tympana (Scheiben) und der Rete (des Netzes). Der
Rand der Mater zeigt eine Einteilung in 360° zur Winkelmessung.
Dieses Instrument hat 4 Scheiben für insgesamt sieben Breitengrade,
bei denen auf der Vorder- und Rückseite das zweidimensionale
Abbild der Himmelskugel eingraviert ist. Die Rete ist ein filigranes
Sternennetz, dessen kleine Zeiger an ihrer Spitze 29 helle Fixsterne
symbolisieren. Sie enthält außerdem den exzentrisch angeordneten
Tierkreis und als äußeren Rahmen den Wendekreis des Steinbocks.
Auf der Rückseite (Dorsum) befinden sich unter anderem ein
Zeigerarm (Alhidade), ein Schattenquadrat für Vermessungszwecke
und die Signatur des Herstellers.
Zur Einstellung des Instrumentes muss zuerst die Höhe eines
Gestirns gemessen werden. Man hält das Instrument in Augenhöhe
und peilt durch kleine Gucklöcher an der Alhidade einen Fixstern
an. An der Alhidade kann man dann auf dem Limbus die Höhe ablesen.
Nach Einlegen des Tympanons des Breitengrads kann die Rete darauf
eingestellt werden. Auf den ersten Blick zeigt ein solches Tympanon
ein verwirrendes Linienspiel. Den Mittelpunkt bildet der Nord- oder
Südpol, der von konzentrischen Kreisen umgeben ist. Der innere
Kreis stellt den Wendekreis des Krebses dar, der mittlere Kreis
den Äquator und der äußere den Wendekreis des Steinbocks.
Senkrecht auf dem Pol steht die Meridianlinie, waagerecht verläuft
die Ost-West-Linie. Auf der Meridianlinie liegt der Zenith, um den
sich die Almukantarate (Höhenparallelen) und als Grundkreis
der Horizont des Beobachters gruppieren. Vom Zenith ausgehende Kurven
zeigen die Azimute, die Winkel im Zenith zwischen dem Himmelsmeridian
und dem Vertikalkreis des Gestirns. MH
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A 19 De Brys Darstellung von der Ankunft des Columbus in Amerika
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Ankunft des Columbus in Amerika, Kupferstich
von Theodor de Bry, 1594
Benzoni,
Hieronymus: Das vierdte Buch Von der neuwen Welt. - Frankfurt am
Main : de Bry, 1594
Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Signatur: Hist. 2° 0276 J, Sammlung Janssen
Freitag, 12. Oktober 1492
"Um zwei Uhr früh tauchte das Land vor ihnen auf. [...]
Bald sahen sie dort nackte Leute am Strand, und der Admiral fuhr
in einem mit Waffen ausgerüsteten Boot an Land; [...] Der Admiral
entfaltete das königliche Banner und die beiden Kapitäne
zwei Fahnen mit dem grünen Kreuz; [...] Der Admiral [...] sagte,
sie sollten getreulich bezeugen, dass er vor aller Augen für
den König und die Königin, ihre Herren, von der Insel
Besitz ergriff [...] Alsbald versammelten sich dortselbst zahlreiche
Inselbewohner[...] Da sie uns große Freundschaft erwiesen
und ich erkannte, dass es Leute waren, die sich besser mit Liebe
zu unserem heiligen Glauben befreien und bekehren würden als
mit Gewalt, gab ich einigen von ihnen ein paar bunte Mützen
und etliche Glaskugeln, die sie sich um den Hals hängten, und
allerhand andere Dinge von geringem Wert, an denen sie großes
Vergnügen fanden [...] Kurz gesagt, sie nahmen alles und gaben
sehr bereitwillig von dem, was sie hatten, aber mir schien, als
seien die Leute sehr arm an allem. Sie gehen allesamt nackt herum.
[Sie sind alle] sehr gut gebaut, von sehr schöner Gestalt und
sehr angenehmen Gesichtszügen. [...] Sie müssen treffliche
Diener sein und von gutem Verstand, denn ich sah, dass sie sehr
schnell alles nachsagen konnten, was ich ihnen vorsprach, und ich
glaube, man könnte sie leicht zum Christentum bekehren, denn
mir schien, dass sie keiner Sekte angehören."
(Auszug aus dem Bordbuch des Columbus)
Der abgebildete Kupferstich von Theodor de Bry ist eine der berühmtesten
Darstellungen von der ersten Landung des Columbus in der Neuen Welt.
Sie stammt allerdings erst vom Ende des 16. Jahrhunderts. Der Lütticher
Kupferstecher Theodor de Bry (1528-1598) musste aus Glaubensgründen
seine Heimat verlassen und ließ sich in Frankfurt nieder.
Ab 1590 brachte er eine Sammlung von Reiseberichten in lateinischer
und deutscher Sprache heraus und versah sie mit zahlreichen Kupferstichen
von hoher Qualität, die diese Sammlung zur herausragenden Edition
des 16. Jahrhunderts machen. Bis zu seinem Tod erschienen sechs
Teile. Danach setzten seine Söhne Johann Israel und Johann
Theodor, die ebenfalls als Kupferstecher arbeiteten, das Werk bis
1634 fort. Es enthielt am Ende 25 Teile und über 1500 Kupferstiche.
Der Text für das vierte Buch von der Neuen Welt ist eine recht
kurze Zusammenfassung der Entdeckungsgeschichte von Hieronymus Benzoni.
Die Abbildung gibt daher nur teilweise die Ereignisse so wieder,
wie Columbus sie in seinem Schiffstagebuch beschreibt. Im Hintergrund
sind die drei Schiffe zu sehen, von denen gerade eine Gruppe Bewaffneter
an Land geht. Die nackten Eingeborenen fliehen. Auf einer Landzunge
im Mittelgrund richten drei Spanier ein großes Kreuz auf.
Columbus steht ganz vorn in der Mitte. In Paradeuniform und stolzer
Haltung, gefolgt von zwei schwerbewaffneten Offizieren, nimmt er
die Huldigung einer Gruppe nackter Indios entgegen, die ihm kostbare
Geschenke überreichen. Noch deutlicher als im Bericht über
die tatsächlichen Ereignisse kommen in der Graphik Selbstverständnis
und Erwartungen der Europäer bei ihren Fahrten nach Übersee
zum Ausdruck: das Überlegenheitsgefühl gegenüber
den Ureinwohnern, die selbstverständliche Inbesitznahme des
Landes, die durch keinen Misserfolg gebremste Erwartung, ohne Anstrengung
in den Besitz kostbarer Schätze - vor allem aus Edelmetall
- zu kommen, und der missionarische Gedanke. CR
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B 05 Seekarte des Indischen Ozeans
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Keulen, Johannes van: [De Groote Nieuwe Vermeerderde
Zee-Atlas ofte Water-Wereld ...]. - [Amsterdam] : [van Keulen],
[ca. 1690]. Titelblatt fehlt.
Bibliothek der Gesellschaft für Bildende Kunst und Vaterländische
Altertümer zu Emden
Signatur: Bi 319a
Nieuwe Pascaert van Oost Indien Verthoonende
hen van C. de Bona Esperanca tot aen het L Landt van Eso Geleyt
op wassende Graeden en van veel fouten verbetert.
Kupferstich, koloriert, Maße: 59,5 x 52 cm. Maßstab:
1:25.000.000
Die Paskaart von Ostindien bietet einen Überblick über
das Gebiet, das im 17. Jahrhundert zum wichtigsten Handelsgebiet
der Niederlande wurde. Die 1602 gegründete Vereenigde Oost-Indische
Compagnie (VOC) begann, die Portugiesen aus dem gewinnbringenden
Gewürzhandel zu vertreiben. Von Batavia aus, dem wichtigsten
Stützpunkt und dem Sitz des Gouverneurs, begannen sie, die
Vormachtstellung der Portugiesen in den asiatischen Gewässern
anzugreifen. In zwei Perioden, zwischen 1638 und 1644 und zwischen
1654 und 1663, wurden die portugiesischen Besitzungen erobert, so
daß am Ende des 17. Jahrhunderts nur noch Goa und Macao in
portugiesischer Hand blieben. Die Niederländer errichteten
weitere Stützpunkte auf Java, Timor, den Molukken und Japan
und wurden zur beherrschenden auswärtigen Macht.
Die Schiffer der VOC waren angehalten, die vorhandenen Karten laufend
zu verbessern und unbekannte Küsten und Häfen neu zu kartieren.
Die Karten mußten bei der Rückkehr in die Niederlande
in der Zentrale der VOC in Amsterdam abgeliefert werden, damit die
Konkurrenz keinen Nutzen davon haben konnte. So kam eine Fülle
von Informationen zusammen, die nur der VOC bekannt waren. Dies
ist eine der wenigen Karten des asiatischen Gebietes, die im 17.
Jahrhundert in Amsterdam herausgegeben wurde. Sie ist nach Vorläufern
von Pieter Goos und Hendrik Doncker angefertigt worden. Sie zeigt
auch die Entdeckungen der Holländer an der Westküste Australiens
aus den Jahren 1642 bis 1644. MR
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C 01 Die Ausrüstung von James Cook
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Sextant: Messing, von Dollond, London, 2.
H. 18. Jh.
James Cook hatte bereits ab 1772 auf seiner zweiten und dritten
Entdeckungsreise sehr gute Navigationsinstrumente an Bord. Anhand
der Reisen kann man feststellen, dass er bereits früher angesteuerte
Ziele (wie Tahiti und Neuseeland) ohne Schwierigkeiten wiederfand.
Auch die Routen um Kap Horn und das Kap der guten Hoffnung segelte
er wie selbstverständlich. Natürlich lag ein Großteil
seiner Erfolge als Seemann, Landvermesser und Entdecker in den Fähigkeiten
und Kenntnissen, die er sich als Autodidakt erworben hatte. Aber
auch die Ende des 18. Jahrhunderts erheblich verbesserten Navigationsinstrumente
trugen ihren Teil dazu bei.
Besonders wichtig waren die neuen Messingsextanten (siehe Photo).
Sie erlaubten Winkelmessungen bis 120°, waren sehr stabil gebaut,
gut ausgestattet und einfacher zu handhaben. Dadurch wurden die
Positionsbestimmungen noch genauer.
Die Ausstattung mit guten Winkelmessinstrumenten und Sternentafeln
erlaubte eine präzise Bestimmung des Breitengrades. Der Längengrad
konnte über die aufwendige Methode der Monddistanzen ermittelt
werden.
Cook hatte jedoch noch einen weiteren Vorteil. Er erhielt für
seine zweite Reise einen Chronometer von Larcum Kendall. Damit konnte
er den Längengrad über die Zeit bestimmen. MH
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C 18 de Veer: Bericht über die Reisen von Willem Barentsz
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Linschoten, Jan Huygen van:
Dritter Theil Indiae Orientalis : darinnen ... III. Drey Schifffahrten
der Holländer nach obermelten Indien, durch das mitternächtige
oder Eyßmeer ... - [Frankfurt am Main] : de Bry, 1616
Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Signatur: Hist. 2° 0297 (1) J, Sammlung Janssen
Wie stark die Kartographie die Richtung der Entdeckungsfahrten beeinflusste,
wird an den drei Fahrten deutlich, die unter dem Kommando von Willem
Barentsz (1550-1597) in das Polarmeer führten, um die Nordostpassage
zu finden. Auf den berühmten Weltkarten von Mercator von 1569
und von Ortelius von 1587 hatten die Kartographen auch Gerüchte
um vorhandene Passagen im Polargebiet kartiert. Mercator selbst
setzte sich vehement für eine Suche in den nördlichen
Breiten ein. Ein Unterfangen, das von den Antwerpener und später
den Amsterdamer Kaufleuten wie den Generalstaaten zunächst
unterstützt wurde, wollte man doch einen eigenen Seeweg nach
Indien und zu den Gewürzinseln finden, der nicht unter spanischer
oder portugiesischer Kontrolle stand.
Dazu wurde in Archangelsk eine niederländische Faktorei gegründet,
die als Stützpunkt für die Expeditionen ebenso dienen
sollte wie als Warenumschlagplatz. Mit der Unterstützung Maurits'
von Oranien segelte Barentsz mit vier Schiffen in das Weiße
Meer, erreichte die Nordspitze der Insel Nowaja Semlja und drang
von dort aus weiter nach Nordosten in die Kara-See vor. Überzeugt,
die Passage und die sogenannte Jugor-Strasse gefunden zu haben,
kehrte er nach Amsterdam zurück. Die zweite Reise, die mit
großen Erwartungen verbunden war, wurde zum totalen Misserfolg,
da Eisbarrieren in der Kara-See Barentsz zur Umkehr zwangen. Ein
dritter Versuch wurde 1596 von Petrus Plancius finanziert, der von
einem offenen Polmeer überzeugt war, zumal Barentsz mit seiner
Entdeckung der Bäreninsel und der Wiederentdeckung Spitzbergens
Vorstellungen einer größeren Landmasse am Pol widerlegt
hatte. Barentsz folgte diesen Instruktionen, musste jedoch, da er
wieder durch Eis an der Weiterfahrt nördlich von Nowaja Semlja
gehindert wurde, auf dieser Insel überwintern. Aus dem Holz
eines Schiffswracks bauten sich die Seeleute eine Hütte, die
1871 wiederentdeckt wurde, ebenso wie 1875 der Reisebericht, den
Barentsz während der Überwinterung verfasste. Bei der
verzweifelten Rückfahrt in offenen Booten, mit der die Überlebenden
die russische Küste erreichten, kam Barentsz selbst ums Leben.
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